Naturverbunden

Wie bin ich zum Heilorden gekommen, jetzt Inayatiyya Heilen? Die Geschichte ist lang, aber ich werde versuchen mich kurz zu fassen...
Ich wurde auf dem Land in Chile geboren. Mein Vater war Agraringenieur und hat Haciendas (Farmen) verwaltet. Als ich zwei Jahre alt war wechselte mein Vater zu einer großen 80.000 ha Farm, auf der hauptsächlich Schafe gezüchtet wurden. Daneben gab es auch Anbau von Weizen und Mais. Die Farm ging über drei Täler. Mein Vater war die meiste Zeit zu Pferd unterwegs. So bekam ich bereits im Alter von fünf Jahren einen kleinen Huaso‑Sattel und konnte meinen Vater auf meinem eigenen Pferd begleiten.
Die Farm war weit entfernt von jeglicher Stadt und so wuchs ich sehr frei in der Natur auf. Meine Mutter hat mich unterrichtet bis ich mit neun Jahren in die Schule kam. Schon in sehr jungen Jahren hatte ich ein Gespür für Energien ‑ Energien von Menschen, Tieren und von Plätzen. Die Frage warum ich auf der Welt bin und was meine Aufgabe ist, hat mich schon sehr früh beschäftigt. Mir war bewusst, dass ich aus einer unbeschreiblichen Weite komme, und es war sehr schwer für mich, das Leben in meinem engen Körper zu akzeptieren. Ich habe immer wieder versucht durch bestimmte Atemweisen in andere Bewußtseinzustände zu kommen. Neugierig war ich schon immer.

Am liebsten baute ich mir Tipis aus Pappel‑Ästen‑ und Zweigen, setzte mich mitten hinein ‑ und schon war ich in einer Zeitreise. Meine Mutter hat mich lange rufen müssen, bis ich sie endlich gehört habe, und sie konnte nicht begreifen, dass ich sie nicht gehört hatte, da sie doch schon eine halbe Stunde nach mir suchte. Meine Augen strahlten und ihre waren voller Angst: „Wo warst du denn, und was hast du gemacht?“ Meine damaligen Versuche meiner Mutter zu erzählen, was ich erlebt hatte, wurden belächelt: „du hast eine blühende Phantasie.“
Viele Jahre später in Deutschland habe ich am Institut für Integrative Therapie in Erlangen meine Biographie aufgearbeitet und verstanden, was ich in meiner Kindheit erlebt habe. Auch eine Reise in Tibet auf einem Lastwagen durch das Himalaya‑Gebirge nach Lhasa hat mich wieder mit meiner Kindheit und Jugend verbunden und mich wieder ein Stück zu mir zurück gebracht. Die hohen Berge, die kahle Natur und die klare Luft haben mich an die chilenischen Anden erinnert.

Durch all diese Erfahrungen wurde mir meine Berufung bewusst, dem Menschen zu helfen, sich mit dem Göttlichen in sich selber zu verbinden. Ich lernte verschiedene Körpertherapien und energetische Behandlungsweisen wie Fußreflexzonenmassage, Pränatale Therapie, Atemtherapie, u.a. Während der Anwendungen dieser verschiedenen Techniken ist es immer mein Fokus, ein freier Kanal zu sein, durch den die göttliche Heilkraft wirken kann.
Meine ersten Erfahrungen mit den Sufis machte ich, als ein Verwandter mich zu einem Sufi Camp in den USA einlud und ich im Netz Auskunft über die Sufis suchte. Als Alternative fand ich das Sommer Camp im Tessin. Das war 2005. Seit diesem Zeitpunkt besuche ich das Camp in den Tessiner Alpen beinahe jedes Jahr. So um das Jahr 2008 habe ich mich gefragt, ob es denn keine Sufis in meiner Gegend gibt. In der Zeitschrift Prisma fand ich eine Anzeige für die Tänze des Universellen Frieden in Nürnberg. Dann gab es einen Universellen Gottesdienst in Oberrüsselbach und so lernte ich endlich die Sufis der Nürnberger Gegend kennen.
Dann kam das jährliche Heilordentreffen in Oberrüsselbach, wo ich den Leiter des Heilordens fragte, was ich bräuchte, um in den Heilorden aufgenommen zu werden, und seine Antwort war: „Du machst doch bereits Heilarbeit mit den Händen“. Also wurde ich von ihm in den Heilorden eingeweiht und zu einem späteren Zeitpunkt zum Conductor ernannt. So wurde ich nach und nach in die Heilarbeit von Inayatiyya Heilen einbezogen.
Ich fühle mich zum Sufismus besonders durch die Gebete von Hazrat Inayat Khan und durch den Stellenwert des Atems hingezogen. Die Heilarbeit ist für mich ein wichtiges Anliegen und jetzt, wo ich Rentnerin bin, kann ich dem auch mehr Zeit widmen. Außer unseren monatlichen Heilkreisen in Nürnberg biete ich jetzt Heilkreise im Erlanger Raum an.
Rosemarie Halima Heller

Wie bin ich zum Heilorden gekommen, jetzt Inayatiyya Heilen? Die Geschichte ist lang, aber ich werde versuchen mich kurz zu fassen...
Ich wurde auf dem Land in Chile geboren. Mein Vater war Agraringenieur und hat Haciendas (Farmen) verwaltet. Als ich zwei Jahre alt war wechselte mein Vater zu einer großen 80.000 ha Farm, auf der hauptsächlich Schafe gezüchtet wurden. Daneben gab es auch Anbau von Weizen und Mais. Die Farm ging über drei Täler. Mein Vater war die meiste Zeit zu Pferd unterwegs. So bekam ich bereits im Alter von fünf Jahren einen kleinen Huaso‑Sattel und konnte meinen Vater auf meinem eigenen Pferd begleiten.
Die Farm war weit entfernt von jeglicher Stadt und so wuchs ich sehr frei in der Natur auf. Meine Mutter hat mich unterrichtet bis ich mit neun Jahren in die Schule kam. Schon in sehr jungen Jahren hatte ich ein Gespür für Energien ‑ Energien von Menschen, Tieren und von Plätzen. Die Frage warum ich auf der Welt bin und was meine Aufgabe ist, hat mich schon sehr früh beschäftigt. Mir war bewusst, dass ich aus einer unbeschreiblichen Weite komme, und es war sehr schwer für mich, das Leben in meinem engen Körper zu akzeptieren. Ich habe immer wieder versucht durch bestimmte Atemweisen in andere Bewußtseinzustände zu kommen. Neugierig war ich schon immer.

Am liebsten baute ich mir Tipis aus Pappel‑Ästen‑ und Zweigen, setzte mich mitten hinein ‑ und schon war ich in einer Zeitreise. Meine Mutter hat mich lange rufen müssen, bis ich sie endlich gehört habe, und sie konnte nicht begreifen, dass ich sie nicht gehört hatte, da sie doch schon eine halbe Stunde nach mir suchte. Meine Augen strahlten und ihre waren voller Angst: „Wo warst du denn, und was hast du gemacht?“ Meine damaligen Versuche meiner Mutter zu erzählen, was ich erlebt hatte, wurden belächelt: „du hast eine blühende Phantasie.“
Viele Jahre später in Deutschland habe ich am Institut für Integrative Therapie in Erlangen meine Biographie aufgearbeitet und verstanden, was ich in meiner Kindheit erlebt habe. Auch eine Reise in Tibet auf einem Lastwagen durch das Himalaya‑Gebirge nach Lhasa hat mich wieder mit meiner Kindheit und Jugend verbunden und mich wieder ein Stück zu mir zurück gebracht. Die hohen Berge, die kahle Natur und die klare Luft haben mich an die chilenischen Anden erinnert.

Durch all diese Erfahrungen wurde mir meine Berufung bewusst, dem Menschen zu helfen, sich mit dem Göttlichen in sich selber zu verbinden. Ich lernte verschiedene Körpertherapien und energetische Behandlungsweisen wie Fußreflexzonenmassage, Pränatale Therapie, Atemtherapie, u.a. Während der Anwendungen dieser verschiedenen Techniken ist es immer mein Fokus, ein freier Kanal zu sein, durch den die göttliche Heilkraft wirken kann.
Meine ersten Erfahrungen mit den Sufis machte ich, als ein Verwandter mich zu einem Sufi Camp in den USA einlud und ich im Netz Auskunft über die Sufis suchte. Als Alternative fand ich das Sommer Camp im Tessin. Das war 2005. Seit diesem Zeitpunkt besuche ich das Camp in den Tessiner Alpen beinahe jedes Jahr. So um das Jahr 2008 habe ich mich gefragt, ob es denn keine Sufis in meiner Gegend gibt. In der Zeitschrift Prisma fand ich eine Anzeige für die Tänze des Universellen Frieden in Nürnberg. Dann gab es einen Universellen Gottesdienst in Oberrüsselbach und so lernte ich endlich die Sufis der Nürnberger Gegend kennen.
Dann kam das jährliche Heilordentreffen in Oberrüsselbach, wo ich den Leiter des Heilordens fragte, was ich bräuchte, um in den Heilorden aufgenommen zu werden, und seine Antwort war: „Du machst doch bereits Heilarbeit mit den Händen“. Also wurde ich von ihm in den Heilorden eingeweiht und zu einem späteren Zeitpunkt zum Conductor ernannt. So wurde ich nach und nach in die Heilarbeit von Inayatiyya Heilen einbezogen.
Ich fühle mich zum Sufismus besonders durch die Gebete von Hazrat Inayat Khan und durch den Stellenwert des Atems hingezogen. Die Heilarbeit ist für mich ein wichtiges Anliegen und jetzt, wo ich Rentnerin bin, kann ich dem auch mehr Zeit widmen. Außer unseren monatlichen Heilkreisen in Nürnberg biete ich jetzt Heilkreise im Erlanger Raum an.
Rosemarie Halima Heller

